Steves Datenmodellierung: von Auswahllisten bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter
Einführung:
Willkommen zu einer weiteren Folge der Reihe Steve’s Data Modeling! In diesem Beitrag sehen wir uns die vielseitige Nutzung von Auswahllisten an und besprechen Szenarien, in denen Sie für anspruchsvollere Datenmodelle Alternativen erwägen sollten.
Auswahllisten verstehen
Auswahllisten sind ideal für ein Feld mit einer festen Wertemenge. Sie bieten eine saubere Benutzererfahrung, haben aber einige Grenzen:
- Zum Hinzufügen von Werten braucht es erweiterte Administrationsrechte.
- Neue Werte müssen über Sandboxes bereitgestellt werden.
Es kommt zu Validierungsfehlern, wenn Werte aus Drittanbieter-Integrationen nicht vorher in Salesforce angelegt wurden.
Optionen für Auswahllisten
Hier einige Optionen, die Sie erwägen sollten:
Option 1: globale Wertegruppen
Das ist die Standardoption von Salesforce, mit der sich Listen objektübergreifend nutzen lassen.

Globale Wertegruppen eignen sich am besten für Werte, die an mehreren Stellen genutzt werden. Sie können zum Beispiel zwei globale Wertegruppen für „Rohrgröße“ und „Rohrstärke“ anlegen und Nutzenden so eine saubere Oberfläche zur Auswahl bieten.
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Beispiel-Wertegruppen [/caption]
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Beispielwerte [/caption]
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Aus einer Liste wählen [/caption]
Option 2: Textfelder
Ein einfaches Textfeld ohne Validierung.

Wenn Datenwerte über Integrationen hereinkommen, könnten Sie Textfelder in Betracht ziehen. Dabei geht jedoch die Validierung verloren: Nutzende können beliebige Daten eingeben, was zu Inkonsistenzen führen kann.
Das kann eine Option sein, wenn die Felder in Salesforce schreibgeschützt sind und Sie die Werte nur anzeigen.
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Keine Validierung [/caption]
Option 3: gemeinsames Referenzobjekt

Ein gemeinsames Referenzobjekt mit mehreren Datensatztypen lässt sich für Datenladevorgänge nutzen. Dabei entstehen zwei Nachschlagefelder auf dem Hauptobjekt, die auf das Referenzobjekt statt auf die Werte selbst verweisen. Neue Werte lassen sich auch ohne Administrationsrechte dynamisch hinzufügen, was die Flexibilität erhöht.
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Datensatztypen verwenden [/caption]
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Ein gefiltertes Nachschlagefeld verwenden [/caption]
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Werte hinzufügen [/caption]
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So sieht die Auswahl eines Werts aus. Die Sortierung stimmt nicht, und beim ersten Laden werden nicht alle Werte gezeigt, sodass man suchen muss. Entfernen Sie außerdem „Erstellen“ aus Profilen und Berechtigungssätzen, damit niemand spontan weitere Datensätze anlegt. [/caption]
Abschnitt 3: erweiterte Optionen
Für anspruchsvollere Szenarien kommen diese Optionen infrage:
Option 4: eigene Masken mit Referenzobjekt

Wenn Sie eigene Lightning-Webkomponenten (LWCs) für Ihre Bearbeitungsmasken nutzen, können Sie ein Referenzobjekt verwenden, um Werte zu lesen und anzuzeigen, und dabei die tatsächlichen Werte statt Nachschlagefeldern speichern.
Option 5: eigenständige Objekte

Wenn Nachschlagewerte an Bedeutung gewinnen, sollten Sie für jeden ein eigenständiges Objekt mit eigenen Nachschlagefeldern anlegen. So lassen sich Daten dynamisch hinzufügen, das Datenmodell bleibt sauber, und jedes Objekt kann weitere zugehörige Felder tragen.
Praktische Beispiele
Hier praktische Beispiele zu jeder Option:
Standard-Auswahllisten: eine saubere Oberfläche mit festen Werten.
Textfelder ohne Validierung: flexibel, aber ohne Datenvalidierung.
Nachschlagen in Referenzobjekten: dasselbe Objekt mit gefilterten Datensatztypen, für mehr Flexibilität.
Eigenständige Objekte: ein eigenes Objekt pro Nachschlagefeld, für ein sauberes und flexibles Datenmodell.
Fazit
Die Feinheiten von Auswahllisten und ihren Alternativen zu verstehen, ist für wirksame Datenmodellierung entscheidend. Von Standard-Auswahllisten bis zu eigenständigen Objekten hat jede Option eigene Vorteile für bestimmte Anforderungen.
Schauen Sie bald wieder vorbei!
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STA 2.2